Hilfsprojekte für Kinder            unserer Welt

    



Oktober 2020

Mitgliederversammlung 2020

 Einladung

Verehrte Vereinsmitglieder,

zur ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins lade ich Sie für 

Dienstag, den 13. Oktober 2020, 19:00 Uhr

in das Pfarrheim in Dahlem, Kölner Straße

recht herzlich ein.

Tagesordnung:

TOP 1   Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2   Tätigkeitsbericht

TOP 3   Geschäftsbericht

TOP 4   Bericht der Kassenprüfer

TOP 5   Entlastung des Vorstandes

TOP 6   Satzungsänderung

              - § 3 (4) 1. wird ersatzlos gestrichen

              - § 18 (2) Vermögensfall bei Auflösung

TOP 7   Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Da eine Satzungsänderung Gegenstand der Tagesordnung ist, weise ich darauf hin, dass lt. § 15 Abs. 2 der geltenden Vereinssatzung, die Mitgliederversammlung nur beschlussfähig ist, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand berechtigt, mit 30-minütiger Unterbrechung eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Wegen der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden Auflagen bitten wir Sie zwingend um Anmeldung per E-Mail oder telefonisch.

Ich weise daraufhin, dass die Vorschriften der Coronaschutz-Verordnung gelten.

Ergänzungen zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitglieder-Versammlung bei der Vorsitzenden, Frau Silvia Schlaugat-Müller, Hallenthaler Str. 8, 53925 Kall – Steinfeld einzureichen.

Dahlem, den 28. September 2020

Silvia Schlaugat-Müller

        Vorsitzende

Juli 2020

Unser Infobrief 2020

Liebe Freunde und Wohltäter, liebe Mitglieder von Kindern Leben geben e.V.,

der meist verwendete Begriff in Zeiten der Corona-Pandemie ist "social distance". Dass bedeutet für uns als Verein leider auch keine Mitgliederversammlung und keine Informationsveranstaltungen und sonstige Aktivitäten. Damit aus dem wohlgemeinten "sozialen Abstand" nicht ungewollt "Vergessen" wird, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen in unserem Infobrief zusammengefasst, den Sie nachfolgend als PDF-Datei finden.

Infobrief 2020
Zum Öffnen oder Hochladen bitte auf Datei klicken!
Infobrief 2020-Stand 02.06.2020.pdf (171.44KB)
Infobrief 2020
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Juni 2020

Kinder sind Kinder - überall auf dieser Welt

Das war so ganz und gar nicht mein Ding.

Nachdem die chinesische Regierung den konfessionellen, aber auch den privaten Kinderheimen und der Arbeit von Kindern Leben geben e.V. in China 2019 ein jähes Ende bereitet hatte, hatte der Vorstand neue Projekte gesucht und gefunden – in Togo (Westafrika) und in Papua-Neuguinea.

Aber irgendwie wollten sich mir diese Projekte nicht öffnen. Auch wenn sich mir der Sinn der Hilfeleistungen durchaus erschloss, es war mir alles zu unpersönlich, zu steril. Ich brauchte aus der Chinaarbeit heraus, einfach wieder etwas, das ein Gesicht und einen Namen hatte. Und das konnte ich hier aktuell so gar nicht finden – ja, ich hatte die Absicht den Verein deshalb Ende des Jahres zu verlassen. Mein eigenes, kleines Projekt mit einem Patenkind in Nepal lief bereits an.

Aber erstens kommt es anders…

„Wenn ich dich jetzt fragen würde, wer dein Nächster ist, was glaubst Du wie gewaltig Du mit deiner Antwort daneben liegen würdest?

Dieser Satz aus einer Predigt hat mir mächtig zu denken gegeben, denn der Prediger hatte leider recht. „Mein Nächster“ war mein selbsterwählter „Wohlfühl-Nächster“, nicht aber der, der er wirklich sein sollte. In den folgenden Tagen kamen mir in diesem Zusammenhang immer wieder Togo und Papua-Neuguinea in den Sinn. Und bald war mir klar, dass die „Systemmängel“, die ich dort zu finden glaubte, eigentlich nur von mir selbst abzustellen wären – eine Holschuld meinerseits bei den neuen Partnern.

Ich habe dann, zugegebenermaßen ein wenig am Vorstand von Kindern Leben geben e.V. vorbei, persönlich Kontakt zu den Leitern in Togo und Papua-Neuguinea aufgenommen. Ich fand Namen - Schwester Esther Somé und Pater Pawel Kotecki - und Gesichter, ich erfuhr wie diese beiden denken und ticken, wie und was sie in ihrer jeweiligen Aufgabe erreichen wollen, womit sie täglich zu kämpfen haben und woran sie scheitern. Etwas später habe ich dann zufällig über ein Berufsportal im Internet persönlichen Kontakt zu einer der Ersten von Kindern Leben geben e.V. geförderten Studentinnen in Papua-Neuguinea aufnehmen können. Ein absolutes Novum! Falls es gelingt, auf diese Weise ein Vertrauensverhältnis aufzubauen – und im Augenblick sieht es danach aus, als könnte das gelingen – könnten wir unserer Arbeit einen stärkeren und ganz anderen Tiefgang geben.

Lange Rede, kurzer Sinn… wie sie sehen, bin ich noch da. Ich habe Kindern Leben geben e.V. für mich ganz bequem meinen „wahren Nächsten“ finden lassen, ohne dass ich selbst Tausende oder Millionen von Optionen hätte abwählen müssen… ein wahrhaft deprimierender Gedanke!

Vielleicht bewegen Sie zurzeit ähnliche Gedanken wie mich Mitte letzten Jahres. Ich kann für mich nur sagen, dass es sich gelohnt hat den oft steilen und mühevollen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist es nahezu wieder so, als hätte ich nie etwas anderes gemacht und mit der Hilfe und Unterstützung unserer Freunde, Wohltäter und Mitglieder können wir hoffentlich bald weitere Dinge in Angriff nehmen.

Heinz Schmitz

Mitglied von Kindern Leben geben e.V.

April 2020

Kinderheim Bethany Home in Taiyuan von chinesischer Regierung aufgelöst

Wir befanden uns inmitten eines Sonderprojektes, welches sechs Jugendlichen von Bethany Home eine operative Nachbehandlung in verschiedenen Kliniken des Landes ermöglichen sollte, als uns die Leitung des Heimes im Frühjahr 2019 über unsere Kontaktperson vor Ort dringend aufforderte, vorübergehend jegliche Zuwendungen zu unterlassen. Seitdem haben wir keinen direkten Kontakt mehr dorthin gehabt. Über Umwege erfuhren wir lediglich unverbindlich, dass die Kinder wohl in staatliche Heime verbracht worden seien.

Durch Zufall fanden wir nun im Internet einen Bericht von September 2019 der beschreibt, was in Bethany Home damals geschehen ist.

 (Taiyuan, Shanxi - 6. September 2019)

Die Behörden in der chinesischen Provinz Shanxi haben alle Kinder, die in einem katholisch geführten Waisenhaus leben, gewaltsam entfernt und am 26. August in die Obhut des Staates gestellt. Das Bethany-Heim für Kinder mit Behinderungen in Taiyuan, Shanxi, wurde 1997 von Yang Yun Xian, einer Katholikin, gegründet. Das Waisenhaus hat mehr als 100 Kinder aufgenommen, von denen die meisten aufgrund ihrer Behinderung von ihren Eltern verlassen wurden. Einige leiden an Zerebralparese, andere können nicht alleine stehen oder essen. Viele der Kinder mussten unterschiedlich operiert werden, und NGOs besuchten die Kinder oft in den Ferien und brachten Kleidung, Essen und Spielzeug mit. Anfang letzten Monats besuchte das Büro für zivile Angelegenheiten des Distrikts jedoch unerwartet das Bethany Home und teilte seinen Mitarbeitern mit, dass die Kinder in das staatliche Waisenhaus gebracht werden sollten, weil sie verdächtigt wurden, „Kinder illegal zu adoptieren“. Die für das Haus verantwortliche Person teilte den Behörden mit, dass sie sich um die Kinder gekümmert hätten, aber am 26. August kamen Beamte im Bethany Home an und entfernten alle Kinder aus den Räumlichkeiten. Ältere Menschen, die ebenfalls im Bethany Home lebten, wurden ebenfalls weggebracht. Das Personal und die Direktorin des Bethany-Homes waren sehr traurig, als die Kinder weggebracht wurden, und viele von ihnen weinten. Ein Mitarbeiter sagte, dass Bethany Home seit vielen Jahren ohne staatliche Intervention in Betrieb war und die Kinder und ihre Betreuer eine besondere Bindung hatten. "Sie wurden plötzlich weggebracht, was nicht richtig ist", sagte der Mitarbeiter. Herr Huang, ein in China lebender Katholik, sagte, die Behörden fangen an, gegen Häuser für Waisenkinder in religiösem Besitz vorzugehen, weil sie befürchten, dass das Personal den Kindern Religion beibringen könnte.

Das gleiche Schicksal wie Bethany Home ereilte auch das Kinderheim „Home of Joseph“ in Fengxiang. Über die anderen von uns betreuten Kinderheime fehlen uns nach wie vor jegliche Informationen über die Geschehnisse von 2019 bzw. die derzeitige Situation.

März 2020

Gefangen durch Coronavirus im Kinderhort in Lomé in Togo

„Wir sind in der totalen Gefangenschaft im Kindergarten mit 20 Mitarbeitern, die meine Sorge um den Schutz der Kinder verstanden haben und die sich bereit erklärt haben, zu bleiben und uns zu helfen, den Kindern zu dienen“. Das schreibt uns die Franziskanerschwester Esther Somé in diesen Tagen. „Wir haben die Schichten für den Dienst mit den Schwestern neu organisiert, um uns um die Kinder zu kümmern, die bis heute 43 an der Zahl sind. Es ist also keine einfache Situation, denn man muss neben den Kindern auch das tägliche Essen der Mitarbeiter managen“.

Doch das eigentliche Problem ist ein anderes, so deutet Schwester Esther an: „Es ist sicher, dass wir keine Spenden mehr erhalten, da alle Aktivitäten entweder undurchführbar oder ausgesetzt sind, um Kontakte zu beschränken. Es ist also nicht einfach und wir wissen, dass es überall dasselbe ist, dass es humanitäres Leid auf globaler Ebene ist.

Liebe Freunde und Wohltäter von Kindern Leben geben,

es stimmt was Schwester Esther sagt. Auch wir teilen das Leid der Pandemie mit fast allen Ländern dieser Erde. Wir bekommen auf einmal selbst knallhart vor Augen geführt, dass nicht wir die Herren und Manager unseres eigenen Schicksals sind. Und dennoch gibt es einen Unterschied: Wir erleben das Ganze, im Gegensatz zu Westafrika, auf einem wesentlich höheren, komfortablen Wohlstandslevel – trotz aller Schreckensmeldungen, die uns täglich auch aus dem eigenen Lande erreichen.  Ist das nicht Anlass genug in unserer „eigenen freiwilligen Quarantäne“ einmal darüber nachzudenken, was wir mit unserem noch so bescheidenen Fastenopfer dort erreichen könnten. Die Zeit haben wir ja nun dazu.

Vielen Dank und vergelt´s Gott!

Der Vorstand

Februar 2020

Österliche Fastenzeit

Liebe Freunde und Wohltäter,

in wenigen Tagen endet die „fünfte Jahreszeit“ und die vierzigtägige österliche Bußzeit beginnt. Vielleicht ist es auch bei ihnen langjährige Tradition in dieser Zeit bewusst auf das eine oder andere zu verzichten.

Die ideale Gelegenheit von diesem Verzicht einen Teil an diejenigen abzugeben, die an allen Tagen ihres Lebens verzichten müssen.

Eigentlich ganz einfach! Geben Sie ihrem Leben mit einem kleinen Werk der Barmherzigkeit und Nächstenliebe eine etwas andere Richtung.

Vielen Dank!

Der Vorstand von Kindern Leben geben e.V.

Mein Lieblingsprojekt

Wenn Sie diese Information lesen, dann gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zu unseren treuen Freunden, die auch nach unserem unfreiwilligen Wechsel zu neuen Projekten in Afrika und Ozeanien bei uns geblieben sind. Die meisten unterstützen uns dabei, wie auch in der Vergangenheit, in vollem Umfang weiter.

Zugegebenermaßen sind unsere derzeitigen Hilfsprojekte für Kinder dieser Welt im direkten Vergleich doch recht unterschiedlich ausgefallen – zum einen geht es darum den kleinsten der Kleinen in Togo in Westafrika einen Start ins Leben zu ermöglichen, zum anderen wollen wir Schülern und Studenten in Papua-Neuguinea dabei helfen ihre Chancen auf Bildung zu erhalten und somit ein selbstverwirklichtes Leben in ihrer Heimat führen zu können. Unsere Partner vor Ort sind Franziskanerschwestern in Togo und Pater Paul Kotecki, ein Pallottinerpater, in Papua-Neuguinea.

Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie vielleicht bei ihrer Hilfe gerne Prioritäten setzen möchten.

Das ist ohne Problem möglich.

Sagen Sie uns einfach, für wen ihre finanzielle Zuwendung gedacht sein soll, indem Sie z.B. im Betreff des Überweisungs-trägers den Vermerk „Spende für Togo“ oder „Spende für Papua-Neuguinea“ setzen. Ihre Spende wird dann zweckgebunden dem gewünschten Hilfsprojekt zugewiesen. Ohne explizite Angabe wird das Geld von Kindern Leben geben e.V. bedarfsorientiert verwendet. Ausführliche Informationen über die Projekte erhalten Sie hier auf dieser Homepage.

Dezember 2019

Wünsche zum Jahreswechsel

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August 2019 

Kalender Küche und Kunst 2020

 Vieles vergeht – das Gute bleibt!  

Kindern Leben geben e.V. orientiert sich derzeit bezüglich seines Engagements für Kinder neu  –  der restriktiven chinesischen Politik geschuldet. Auch wenn die Projekte nun in anderen Ländern Asiens und Afrikas angesiedelt sein werden, so werden wir auch weiterhin den bekannten Küchenkalender und Terminplaner zugunsten bedürftiger Kinder anbieten.   

In diesem Jahr war das "Rezeptland" des Kalenders ganz Deutschland. 2020 geht es in eine Region unseres Bundeslandes NRW. Unter dem Titel „Rezepte vom Niederrhein“ gilt es in dem von Roland Ploch zusammengestellten und illustrierten Küchenkalender und Terminplaner kulinarische Spezialitäten und Besonderheiten zu entdecken.   

Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt wieder unmittelbar den von Kindern Leben geben e.V. geförderten Projekten für bedürftige Kinder zugute. 

Wegen der begrenzten Auflage empfehlen wir Interessenten sich ihr(e) Exemplar(e) rechtzeitig zu sichern. Der Kalender ist ab sofort verfügbar. 

Der Preis des Kalenders beträgt unverändert 5 Euro. Beim Postversand fallen zusätzliche Versandgebühren von 4,50 Euro an.

 

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November 2019

Fotoausstellung „Mein Dahlem auf Postkarten“

Am 03. November 2019 veranstaltete Sonny Klimpel im neu renovierten Vereinshaus in Dahlem zum zehnten Mal eine Fotoausstellung, die in diesem Jahr unter dem Motto stand „Mein Dahlem auf Postkarten“.

Den Service hatten wieder die "grünen" Damen der Ortsgruppe Dahlem des Eifelvereins übernommen.

Bei freiem Eintritt konnte der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen - 22 Kuchen wurden gespendet - von 640 Euro dem Verein „Kindern Leben geben e.V.“ übergeben werden.

Der Vorstand dankt den fleißigen Helferinnen und Sonny Klimpel für ihren Einsatz.